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Geboren wurde ich da, wo die Altmühl in die Donau fließt. Es war am 10. März 1952, das Jahr, in dem Prinzessin Elisabeth als Elisabeth II. zur Königin proklamiert wurde und Ägyptens König Faruk abdanken musste. Ich hatte rotes Haar und angeblich nur Augen für meinen Vater, den ich über alles liebte. Meine nächste Leidenschaft war das Tanzen. Mit vier Jahren kam ich in die Ballettschule, lernte klassischen Tanz und Steppen und stand bereits mit fünf Jahren auf der Bühne. Meine Ausbildung (Klassisches Ballett) machte ich bei Frau von Sagnowski in München, trat später in Shows, Opern, Operetten und Ballettabenden auf, choreographierte hie und da und leitete eine Ballettschule. Ich heiratete und adoptierte einen sechsjährigen Jungen, der bis dahin im Heim gelebt hatte. Heute ist er ein gestandenes Mannsbild und alle sagen, er sieht mir sehr ähnlich ... Mein zweiter Mann ist Niederländer. Mit ihm lebte ich die ersten fünf Jahre unserer Ehe auf einem Hausboot in Amsterdam. Dort entstand auch mein Pseudonym, Friederike Costa, unter dem ich nun schon seit mehr als 20 Jahren heiterfreche Frauenromane und Kurzgeschichten in allen möglichen deutschen Zeitschriften veröffentliche. Friederike ist mein zweiter Vorname, die Kade, an der unser Hausboot lag, hiess 'Da Costakade'. Dass wir von Amsterdam wieder nach Deutschland zogen, hatte vor allem mit unserem Sohn zu tun - aber das ist seine Geschichte und gehört nicht hier her. Mit dem Schreiben fing ich an, als ich mich mit 30 Jahren von meinem ersten Mann trennte und dem Theater den Rücken kehrte. Meine Mutter hatte einst Krimis geschrieben, und ich dachte ganz naiv: Das kannst du auch! Damals wusste ich noch nicht, wie schwer es ist, vom Schreiben zu leben und überhaupt etwas zu veröffentlichen. Ich schaffte es trotzdem, denn ich hatte die Disziplin der Tänzerin. Wer am Theater ist, muss zäh sein, ungeheuer fleissig und von wenig oder gar nichts leben können. Das gilt auch für die Zunft der Schreiberlinge. Später habe ich eine Ausbildung als Erwachsenenbildnerin absolviert, Schwerpunkt innere Bilder (Traumdeutung, Katathymes Bilderleben, Symboldeutung) und einige Jahre neben dem Schreiben auch eine Praxis für psychologische Beratung geführt. Durch unseren Umzug nach Bayern war ich dann aber gezwungen, die Praxis aufzugeben und widmete mich wieder ganz dem Schreiben. Meine Hobbys sind Fotografieren, Tiffany, Mosaikarbeiten und anderes Kunsthandwerk ..... na ja, und dann sind da noch die Märchen, die mich in ihren Bann ziehen und meine Familie und meine Tiere und so viele andere schöne Dinge, für die mir bei sechs bis acht Stunden Schreiben am Tag und zusätzlichen Recherchenarbeiten leider viel zu wenig Zeit bleibt. Wo ich veröffentliche: Ich schreibe Sachbücher und Romane für verschiedene Verlage. Näheres siehe Bücher. Außerdem veröffentliche ich in Zeitschriften Kurzgeschichten und Krimis. Darunter ‘Tina’, ‘Neue Post’, ‘Das Goldene Blatt', ‘Auf einen Blick’ und viele andere. Meine Agentur, die Dörnersche Verlagsgesellschaft, verkauft die Geschichten für mich. In ‘Die neue Frau’ habe ich eine eigene Serie, in der ich unter dem Pseudonym Renée Costa nach psychologischen Gesichtspunkten Träume deute. Gelernt habe ich das im Zuge meiner therapeutischen Ausbildung.
Warum ein Pseudonym? Viele glauben, ein Pseudonym nimmt man, um sich dahinter zu verstecken - oder gar, weil man nicht zu dem stehen mag, was man schreibt. Vielleicht trifft das für manche Autoren zu, für mich ganz bestimmt nicht! Es darf gerne jeder wissen, dass Friederike Costa oder Renée Costa auch Angeline Bauer sind! Der Grund für meine Pseudonyme: Ich schrieb immer mehrgleisig. Heitere Frauenromane und Kurzgeschichten, historische Romane, aber auch Sachbücher. Die historischen Romane so wie die Sachbücher unter meinem Namen, die heiteren Liebesromane unter Friederike Costa, meine Traumserie unter Renée Costa. Ein Autorenname ist wie ein Markenname - er steht für den Inhalt.
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